Über das Handwerk der Grabmalgestaltung

Das Grabmal ist seit Jahrtausenden Sinnbild innerer Verbundenheit mit den Verstorbenen.

Seine Ge­stal­tung soll Aus­druck des Ge­den­kens und der Wert­schät­zung sein. Die Per­sön­lich­keit des Ver­stor­be­nen kann durch die Form und Farbe des Stei­nes, durch seine Ge­stal­tung sowie durch die Art der Schrift und wei­te­re re­li­giö­se und welt­li­che Sym­bo­le zum Aus­druck ge­bracht wer­den.


Stein ist ein kost­ba­res Na­tur­pro­dukt und hat seit den frü­hen An­fän­gen der Mensch­heit eine be­son­de­re Be­deu­tung. Die ge­bräuch­lichs­ten Na­tur­steinar­ten, die heute bei der Her­stel­lung von Grab­ma­len Ver­wen­dung fin­den, sind Mar­mor, Sand­stein, Gra­nit und an­de­re Hart­ge­stei­ne.

Die umfangreichen Bearbeitungstechniken ermöglichen unendlich viele Variationen der individuellen Formgebung und Gestaltung. 


Dazu bearbeitet der Steinmetz die Oberfläche des Steines in handwerklicher Arbeit durch Spitzen, Stocken oder Polieren mit Meißel und Schlegel. Er überträgt die zuvor angefertigte Skizze auf den Stein und arbeitet die Schrift heraus.